Komorebi

Komorebi

Kunstraum Walshausen
23.04.23 – 27.08.23

Einführung: Benedikta Bonitz
Künstlergespräch: Michael Stöber
Fotos: Hannah Jung

Der Kunstraum Walshausen zeigt mit einer großen Einzelschau Malereien und Keramiken der Künstlerin Lena Schmid-Tupou.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 23.04.2023 um 14 Uhr wird der Kunstkritiker Michael Stöber ein Gespräch mit der Künstlerin führen.

Über Komorebi

Komorebi, so heißt die aktuelle Ausstellung von Lena Schmid-Tupou im Kunstraum Walshausen. Sie zeigt eine Reihe Malereien aus der gleichnamigen Serie. Ebenfalls zu sehen sind Keramiken aus der Serie Landmannalaugar. Komorebi bedeutet aus dem japanischen übersetzt, das Licht welches durch die Bäume schimmert. Lena Schmid-Tupou beschäftigte sich in ihrer Serie der Komorebi Malereien mit der visuellen Wahrnehmung kahler Baumkronen in den Wintermonaten.

Da sie ihr Leben zwischen Deutschland und Neuseeland verbringt, erlebte sie in einem Jahr zwei Winter direkt hintereinander. Nach vielen Spaziergängen durch die Winterlandschaft begann sie schließlich, diese Beobachtungen auf der Leinwand zu bearbeiten. Mit einer feinen Poesie zeigen Lena Schmid-Tupou`s Malereien ihren Blick auf die Welt. Sie sind geprägt von einer intensiven Koloration. In der Ausstellung tauchen wir ein in eine Welt der Farben und Linien.

„In ihren Arbeiten der Serie “Komorebi” erscheint die gesetzte
Schwebe von “Silfra”, einer Serie aus dem Jahr 2020, weiter
entwickelt: Das Licht, das durch die Bäume scheint, ist in seiner
Erzählweise radikaler und schonungsloser. Lena Schmid-Tupou ist
einen Schritt näher herangetreten, spaziert durch eine trockenere,
weniger volle Welt, als in “Silfra”, ohne sich dabei von ihrer
Grundthematik, der Naturimpression, zu entfernen.“

Nina Roskamp
Galerie Geyso 20